Pivitsheider Forellenzucht
Inh. Günter Fiege 
32758 Detmold-Pivitsheide V.H * Gebrüder-Meyer-Straße 50
Telefon (05232)98500 * Fax (05232)985040 * E-Mail: Hotel Forellenhof
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Bachforelle
Regenbogenforelle
Lachsforelle

Schon lange vor unserer Zeitrechnung tummelten
 sich in allen unseren sauerstoffreichen und kühlen
 Gewässern die Forelle. Dieser kräftige Schwimmer
 bewohnt die Fließgewässer  bis in 2000 m Höhe und
 ist auch an starke  Strömungen  bestens  angepaßt.
          Da im laufe der Zeit die Forelle als Speisefisch
 immer beliebter wurde, reichten die Wildforellen nicht
 mehr aus, um den Bedarf zu decken. So wurde die
 Zuchtforelle aus Teichen  an deren Stelle gesetzt.

          Begonnen hat die planmäßige Forellenzucht bei uns im  letzen Jahrhundert. Da Forellen nur
  in quellfrischen  Gewässer  leben können, legen die Forellenzüchter größten Wert auf allerbeste
 Wasserqualität. Die Teiche werden daher von  Quellgewässer gespeist.                                                 

Bachforelle

Bachforelle
       (Salmo trutta forma fario)

Beschreibung

Die Bachforelle ist eine stationäre Form der Stammart Salmo trutta, die sommerkühle und sauerstoffreiche Bäche und Flüsse bewohnt. Mit gewissen regionalen Schwankungen laicht sie in den späten Herbst- und Wintermonaten über Kiesflächen in Laichgruben ab. Sie bevorzugt reich strukturierte Gewässerabschnitte mit vielen Unterständen und Versteckmöglichkeiten. Hier verteidigt sie ihr Revier gegenüber Eindringlingen. Einförmige Wasserläufe, Schlammgrund und Stillwasser werden von ihr im Normalfall gemieden.

Die Nahrung der Bachforelle besteht überwiegend aus Insekten, Flohkrebsen und anderen Gliedertieren. Größere Exemplare leben häufig räuberisch und stellen den kleineren Begleitfischarten der Forellenregion nach, wobei sie durchaus auch Artgenossen nicht verschmähen. Die Männchen werden meist im zweiten, die Weibchen in der Regel im dritten Lebensjahr geschlechtsreif. Sie laichen von Oktober bis Januar, dazuziehen die Bachforellen stromaufwärts. Dabei sind selbst Hindernisse von über anderthalb Metern Höhe für sie keine Problem. Die Bachforellen legen ihre Eier in Laichgruben ab.Die Entwicklung der Eier bis zum Schlüpfen dauert 100-120 Tage. Die Bachforelle gehört zu den beliebtesten Süßwasserfischen und besitzt Fleisch von ausgezeichneter Qualität.

Die Bachforelle

Wesentlichste Merkmale:

Fettflosse
Rote Tupfen mit manchmal
blauer Umrandung an den 
Körperseiten
Rote Tupfen auch meist
auf der Rückenflosse und
auf der Fettflosse
Lebensräume: Kühle, sauerstoffreiche, fließende und stehende Gewässer vom
Hochgebirge bis ins Flachland.
Nahrung: Kleintiere aller Art, im Alter fast ausschließlich Fische.
Größe: Die mittleren Größen liegen je nach Lebensraum zwischen 20 bis 40 cm.
Unter günstigen Bedingungen kann dieser Fisch aber bis zu 10 kg schwer werden.
Alter: Ungefähr 5 bis 10 Jahre
Schonzeit: Vom 16. September bis zum 15. März (Schotterlaicher)
Mindestmaß: 22 cm (Sonderbestimmungen der Bewirtschafter beachten!)

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Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

  Regenbogenforelle
                      (Oncorhynschus mykiss)

        Beschreibung

         Die Regenbogenforelle ist eine eingebürgerte Fischart, die 1882 von der Westküste Nordamerikas zu uns gebracht wurde und seither wegen ihres raschen Wachstums in vielen Teichwirtschaften gezogen wird. Die häufig vertretene Meinung, sie sei eine fruchtbare Kreuzung aus mehreren amerikanischen Forellenarten, dürfte nach neueren Erkenntnissen nicht mehr zu halten sein. Vielmehr dürfte es sich um einen Mischling aus verschiedenen Unterformen einer einzigen Art handeln, ähnlich als ob Meerforelle, Seeforelle und Bachforelle vermischt würden.

         Die Ansprüche der Regenbogenforelle an den Lebensraum und das Nahrungsangebot entsprechen in etwa denen der Bachforelle, jedoch reagiert sie weniger empfindlich auf niedrigen Sauerstoffgehalt und höhere Wassertemperaturen. Die Standorttreue ist im Gegensatz zur Bachforelle wenig ausgeprägt. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, daß die Regenbogenforelle nach Besatzmaßnahmen häufig und weit abwandert. Wanderungen von mehr als 100 km scheinen dabei - auch bei der angeblich stationären Shasta-Form - keine Ausnahme zu sein.

        Ihr bis vor einigen Jahren gebräuchlicher wissenschaftlicher Name Salmo gairdneri ließ auf verwandschaftliche Beziehungen zum Atlantiklachs Salmo salar schließen. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch ergeben, daß sie zur Gattung Oncorhynchus der Pazifiklachse zu rechnen ist.

       Bis heute ist es noch weitgehend unklar, ob und in welchem Umfang sich ausgesetzte Regenbogenforellen in unseren Gewässern fortpflanzen. Neben einigen wenigen Nachweisen in englischen Flüssen liegen inzwischen auch Meldungen aus Deutschland über eine natürliche Fortpflanzung vor. Dennoch ist sie aus fischereibiologischer Sicht in Salmonidengewässern, in denen selbstreproduzierende Populationen der heimischen Bachforelle vorhanden sind, ungern gesehen und die zuständigen Behörden einiger Bundesländer sind seit einiger Zeit dazu übergegangen, den Besatz mit Regenbogenforellen in solchen Fließgewässern zu untersagen.

Die Regenbogenforelle

Wesentlichste Merkmale:

Fettflosse
Regenbogenfarbenes Band
entlang der Seitenlinie und
am Kiemendeckel
Viele schwarze Tupfen auf
Rücken, sowie auf Rücken-
Fett- und Schwanzflosse
 
Lebensräume: Dieser Fisch lebt in kalten, sauerstoffreichen , fließenden und stehenden
Gewässern und verträgt höhere Wassertemperaturen wie die Bachforelle.
Nahrung: Kleintiere aller Art, gerne auch fliegende Insekten und deren Larven.
Bis zu einem gewissen Grad könnte man ihn als Allesfresser bezeichnen.
Größe: Die Durchschnittsgröße liegt bei 25 cm bis 50 cm.
Selten wird er größer und über sechs Kilogramm schwer.
Alter: Ungefähr 5 bis 10 Jahre
Schonzeit: Vom 1. Dezember bis zum 15. März (Kieslaicher)
Mindestmaß: 22 cm (Sonderbestimmungen der einzelnen Bewirtschafter beachten!)

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Lachsforelle
(Lachsforelle gibt es sie?)

     Beschreibung   die so genannte Lachsforelle

       Zoologisch betrachtet, existiert die "Lachsforelle" nicht! Mit diesem Namen werden lediglich große Regenbogenforellen aus Zuchtanstalten bezeichnet, die (meistens) rosa- oder rotfleischig sind. Einige Fischarten entnehmen aus ihrer Nahrung die roten Farbpigmente und lagern sie im Muskelfleisch ab. Neben den Thunfischen sind die Gattungen Salmo und Oncorhynchus (Pazifiklachs) wohl die bekanntesten der rotfleischigen Fische. Die Hauptnahrung der Fische besteht aus roten Crevetten und Krebsen, welche den Farbstoff Astaxantin aus der Familie der Karotine enthalten.

        Die Fähigkeit dieser Fischarten, Farbpigmente aus der Nahrung im Fleisch zu speichern, haben Züchter dazu benützt, dem Futter Karotine beizumischen (der Name dieses Farbstoffes leitet sich von der Karotte ab) Anfänglich mischte man dem Futter die Abfälle der Crevetten bei, bis es gelang, diesen natürlichen Farbstoff auch künstlich herzustellen. Die heute gebräuchlichsten Karotine sind Astaxantin und Cantaxantin. Da die so eingebrachte Farbe nicht lange im Fisch verbleibt, wird erst in den letzten Wochen vor der Verarbeitung das Pigmentfutter verabreicht. Anfänglich wurden diese Farbstoffe nur in der Lachs- und Forellenzucht im Meer angewendet, heute werden auch im Süsswasser Regenbogenforellen derart gefüttert.

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